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Pressekonferenz politische Aktion

Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten des Kantons Aargau akzeptieren die Strafbefehle betreffend Aktion für bezahlbaren Wohnraum vom letzten Jahr im Badener Bäderquartier nicht und ziehen das Verfahren weiter. Dies teilten sie heute an einer Pressekonferenz im Volkshaus in Aarau den Medien mit. Nicht weiterziehen wird das Urteil Cédric Wermuth, Präsident der JUSO Schweiz, wie aus der persönlichen Erklärung zu entnehmen ist.

Für die JUSO Aargau ist das Urteil politisch motiviert und somit das Strafmass massiv überrissen. Mit einer politischen Aktion machte die JUSO am Abend des 24. Januars 2009 auf den mangelnden, bezahlbaren Wohnraum in der Stadt Baden aufmerksam. Die politische und friedliche Aktion fand in einem einzigen Raum eines leerstehenden und abbruchreifen Gebäudes statt.

Nun sollen im Aargau 20 von den ca. 100 Teilnehmenden jungen Menschen aus Baden und der Umgebung mit aller Härte verurteilt werden. Die JUSO akzeptiert nicht, dass politisches Engagement von Jugendlichen auf diese Weise bestraft wird. Dazu JUSO Aargau Co-Präsident Andri Koch: „Die JUSO Aargau wird sich durch solch ghadhafische Prozesse nicht beirren lassen und auch weiterhin mit pointierten Aktionen auf ihre Anliegen aufmerksam machen."

Neben den medienwirksamen Aktionen engagiert sich die JUSO Aargau mit der Initiative „Baden für alle - für bezahlbare Wohn-, Kultur- und Gewerberäume in der Stadt Baden", auch in anderer Form für dieses wichtige Anliegen. „Wir als JungsozialistInnen setzen uns dafür ein, dass bezahlbares und komfortables Wohnen nicht länger ein Privileg der reichen Oberschicht bleibt, sondern für alle zugänglich wird", meint dazu die Co-Präsidentin der JUSO Aargau, Andrea Arezina.

 

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